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VMZM | 28.10.2019

VMZM unterstützt Fabian

Schwimmkurse für Fabian
Schwimmkurse für FabianPrivatbild

"Die Schwimmkurse, die der Verein „Von Mensch zu Mensch“ (VMZM) unserem Fabian (Trisomie 21) seit Jahren finanziert, tragen Früchte. Mit seinen 4 Jahren kann er sich alleine, nur mit Hilfe eines Rückengurts, über Wasser halten - und hat sichtlich Spaß dabei. Vielen Dank für eure unbürokratische Hilfe.“

Diese Sätze schickte Fabians Mutter Doris Horschig-Ladenburger zusammen mit dem Foto dem Verein „Von Mensch zu Mensch“.








Südwest Presse | 16.10.2019

Spende aus der Netze BW-„Portokasse“

Truffner schlägt als Empfänger „Von Mensch zu Mensch“ vor. Von Frank Wewoda

Spende Netze BW
Spende aus der PortokasseBild: Frank Wewoda

Etwas aus der Portokasse bezahlen – diese Redewendung erhält im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“ eine positive Bedeutung.
In Anwesenheit von Bürgermeister Ferdinand Truffner übergab Frank Brenner von der Netze BW GmbH (rechts im Bild) kürzlich einen Spendenscheck in Höhe von 392,85 Euro an den Verein „Von Mensch zu Mensch“ (VMZM) in Empfingen.
Edgar Schwind (Mitte), der Vorsitzender des Vereins, freute sich: „Jeder zusätzliche Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt, ist sehr willkommen.“ Schwind dankte den Haushalten in Empfingen, die sich an der Aktion beteiligt hatten, denn die hatten zur Spende beigetragen.

Seit dem vergangenen Jahr, erläutert Brenner, der für die Netzkundenbetreuung der Region Schwarzwald zuständig ist, rufe die Netze BW - wie andere Anbieter auch - dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr postalisch, sondern elektronisch zu übermitteln. Die Netzkunden sparten dadurch Zeit und die Netze BW optimiere die Qualität der Datenerfassung. Und obendrein werde durch den Verzicht auf Papier und Transport per Post ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also CO2 und Energie eingespart werden“, so Brenner.
Mit der Aktion solle eine kleine Zusatzmotivation geschaffen werden: Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, gehe das eingesparte Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Bürgermeister Ferdinand Truffner (links) hatte VMZM vorgeschlagen. Die Aktion, verspricht Brenner, wird in diesem Jahr fortgeführt.




VMZM | 25.09.2019

Dickes Lob für den VMZM-Chef

Moderation antenne 1 Festival
Danke von Oliver OstermannBild: Seidel

Oliver Ostermann, der Moderator von Hitradio antenne 1 schrieb nach dem Festival und der viel beachteten Scheckübergabe
(siehe die Artikel der Lokalpresse unten):

"Einen wunderschönen guten Morgen aus Stuttgart, dem weltbesten Interview-Partner (…) Edgar Schwind zuerst einmal vielen Dank für (…) diesen gigantischen Samstag in Empfingen!!! Es war so schön, wir zehren noch lange davon. Mit Euch auf der Bühne war beeindruckend und toll… das war eine super Leistung vom 1.Vorsitzenden. Ich hoffe, mein Aufruf zum Spenden fruchtet, denn das was ihr tut ist so unglaublich wichtig und richtig. Weiter so.

Ganz liebe Grüßle an alle aus dem Verein und alle Empfinger! Es war so schön mit Euch. Hoffentlich bis bald!!!“




Schwarzwälder Bote | 25.09.2019

Feiertag auch für Bedürftige
Empfinger Verein spendet 45 000 Euro / Antenne-1-Moderatoren staunen

Da staunten auch die Morgenshow-Moderatoren Nadja Gontermann und Oliver Ostermann: Der Verein »Von Mensch zu Mensch« aus Empfingen verteilt auf der Bühne des Festivals 45 000 Euro. Ein Feiertag auch für die, denen es nicht so gut geht wie den Fans unten! Von Jürgen Lück

Hitradio antenne 1 Festival
Insgesamt 45 000 Euro Spenden für sozial engagierte Vereine konnten beim Antenne-1-Festival übergeben werden.Bild: Hopp

Ostermann scherzt noch: »Heute morgen habe ich mit meinem Sohn gesprochen. Habe ihm erzählt, wenn jeder der 12 000 Besucher in Empfingen nur einen Euro spendet, kann man was Gutes machen. Mein Sohn: Ja, ein neues Auto kaufen! Ich fände es besser, wenn jeder von euch was für den Verein Von Mensch zu Mensch gibt!«

Gelungenes Intro für den großen Auftritt von Edgar Schwind, dem Vorsitzenden des Empfinger Vereins. Er sagt: »Uns ist wichtig, dass hundert Prozent unsere Spenden direkt bei den Menschen ankommt. Deshalb beobachten wir die Vereine genau! Uns ist es wichtig, auch Hilfsbedürftige in der Region direkt zu unterstützen. Von bisher 80 Hilfsbedürftigen, die wir bisher direkt unterstützt haben, waren 65 Mal Kinder vor unserer Haustür dabei!«

Und das Festival ist natürlich die perfekte Bühne, um zum 15-jährigen Bestehen des Vereins auch die passende Summe zu spenden: 15 000 Euro geht an den Förderverein für krebskranke Kinder in Tübingen. Der Vorsitzende Anton Hofmann: »Wir sind überwältigt von dieser Spende. Damit können wir richtig viel für krebskranke Kinder tun.« Schwind erläutert, dass das Geld eingesetzt wird für ein Schreibprojekt. Der Scheck-Überbringer: »Wir haben das Geld gespendet, damit die betroffenen Kinder ihre Gefühle und den Schmerz durch das Schreiben ausdrücken und so besser mit der schwierigen Situation mit Krebs zurechtkommen können.«

Den nächsten Scheck über 15 000 Euro bekommt Markus Stiletto in die Hand. Er sagt: »Wir arbeiten in der Krankenpflege. Wer von Euch auch?« Viele heben die Hände. Stiletto lächelt: »Wir suchen noch Leute!« Denn: Das Luftikus- Kinderhaus in Baiersbronn kümmert sich um Kinder, die beatmet werden müssen. In einem renovierten Fachwerkhaus. Schwind: »Das Haus ist toll saniert. Allerdings konnten die Fenster, in denen die Kinder zum beatmen liegen, bisher nicht beschattet werden. Dafür ist unsere Spende!«

Über den dritten Scheck in Höhe von 15 000 Euro jubelt Melanie Steinhardt vom Mariaberg Gammertingen: »Wir freuen uns riesig. In unserem Wohnprojekt in Bitz haben wir auch Leute aus Empfingen! « In diesem Wohnprojekt für schwerbehinderte Menschen fördert der Empfinger Verein den Garten. Er soll so gestaltet werden, dass die Behinderten dort auch pflanzen und pflegen können.

Morgenshow-Moderatorin Nadja Gontermann schmilzt dahin: »Das ist so schön. Der Verein wird 15 Jahre und spendet drei Mal 15 000 Euro. Dieser Verein macht seinem Namen »Von Mensch zu Mensch« alle Ehre. Das ist wunderbar!«




Südwest Presse | 24.09.2019

Große Bühne für kleinen Verein

Empfinger Verein „Von Mensch zu Mensch“ übergibt am Samstag vor dem Auftritt von Max Giesinger seine Spenden über 45 000 Euro an drei Einrichtungen. Von Emil Henger

Hitradio antenne 1 Festival
Die Radiomoderatoren Oliver Ostermann und Nadja Gontermann rahmen die Spendenempfänger ein, Zweiter von links ist der Vorsitzende des Empfinger Vereins „Von Mensch zu Mensch“, Edgar Schwind (von links).Bild: Emil Henger

Die große Bühne des Open-Air-Festivals von „Antenne 1“ hat der Empfinger Verein „VonMensch zu Mensch“ und sein Vorsitzender Edgar Schwind zu einer Übergabe vor ungewöhnlich riesigem genutzt. Schwind fragte bei Bürgermeister Ferdinand Truffner an, der sich beim Veranstalterstark machte – und dort offene Türen einrannte. Tief beeindruckt zeigte sich der Radiosender vom Engagement des Vereins und ermöglichte den großen Auftritt.
Kurz vor dem Auftritt des Sängers Max Giesinger am frühen Abend bat die Moderatorin Nadja Gontermann Edgar Schwind auf die Bühne. Er stellte dem Publikum den Verein vor, der sich seit 15 Jahren sozial engagiert und Einzelpersonen, Familien, Vereine oder andere Einrichtungen finanziell unterstützt. Schwind betonte, der Verein schaue sich den Empfänger zuvor genau an. „Wenn es passt, dann ist es in Ordnung. Das gespendete Geld kommt zu 100Prozent beim Empfänger an.“ Die Vereinsmitglieder, Schriftführer Hans Deuringer, Kassierin Claudia Baiker und die stellvertretende Vorsitzende Christa Zach übergaben die überdimensionalen Spendenschecks an die Vertreter der Einrichtungen. 15 000 Euro gehen an den „Förderverein krebskranke Kinder Tübingen“.

Der Vorsitzende Anton Hofmannerklärte, das Geld für künstlerische Therapien in der Kinderklinikeinzusetzen. Die Kunsttherapiedient der Krankheitsvorsorge, der akuten Krankheitsbewältigung sowie auch der Rehabilitation. Die künstlerischen Therapien die der Förderverein in der Kinderonkologie finanziert, sind die Kunst-, Musik- und Schreibtherapie. Der Verein „Von Mensch zu Mensch“ fördert mit seiner Spende gezielt die Schreibtherapie. „Durch die Schreibimpulse können die krebskranken Kinderund Jugendlichen dazu animiert werden, über die inneren Zustände zu berichten und Lösungsansätze für den Umgang mit der Krankheit zu finden.“ Dieses Angebot werde auch sehr gut von Eltern, die ein Kind durch Krebsverloren haben, angenommen. Die zweite Spende in gleicher Höhebekommt der Verein „Luftikus e.V.in Baiersbronn.

Der Verein wurde mit dem Zielgegründet, eine besondere Wohn und Lebensform für beatmete, intensivpflegebedürftigen Kinder zu verwirklichen. Die Kinder sollen dort gefördert werden und ein Höchstmaß an Eigenständigkeit bewahren. Verwendet wird das Geld, um die Fenster des historischen Kinderhauses mit Holzläden und einer Markise zu beschatten sowie für ein Fliegengitter.

Schließlich nahm Melanie Steinhart vom „Verein Mariaberg“ in Gammertingen einen Schecküber 15 000 Euro entgegen. Als diakonischer Träger für soziale Dienste gibt es Angebote für Menschenmit Behinderung und sozialer Benachteiligung vom Kindes bis zum Seniorenalter. Mit der Spende wird das Projekt „Freiraum– Wohnen mit Assistenz“ in Bitz gefördert.

Diese Wohnform bedeutet laut Steinhart dass immer jemand da ist, der sich um die Klientinnen und Klienten kümmert. Es wird die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Zugehörigkeit zur Gemeinde und den Vereinen ermöglicht. Auch eine Frau aus Empfingen werde in Bitz einziehen. Alle drei Scheckempfängerzeigten sich hocherfreut über die Zuwendung und sprachen ausdrücklich im Namen der Einrichtungen ihren Dank aus.




VMZM | 17.09.2019

Familie Poppe sagt danke

Familie Poppe
Ein riesen DankeschönFoto: Privatbild

Der Verein „VMZM“ hat die Empfinger Familie Poppe unter anderem unterstützt, um ihr Wohnhaus für ihren Sohn behindertengerecht umzubauen.

VMZM bekam dieses Foto als Dankeschön.









Südwest Presse | 02.09.2019

Gut gegessen für den guten Zweck

Saukuttler
„Saukuttler“-Initiator Michael Wöll (links) übergab den symbolischen Spendenscheck an Edgar Schwind, den Vorsitzenden des Empfinger Vereins „Von Mensch zu Mensch“.Foto: Privatbild

Die „Saukuttler“ spenden Empfinger Verein „Von Mensch zu Mensch“ 2000 Euro. NC

Michael Wöll, Initiator und Vertreter der „Saukuttler“, übergab im Namen von 100 Jägern, die sich im Frühjahr zum „jagdlichen Sylvester“ trafen, einen Geldbetrag in Höhe von 2288 Euro. Neben kulinarischen Hochgenüssen von Wildinnereien, den „Saukutteln“, und anderen Wildgerichten, gab es bei diesem Festessen mit sozialem Anspruch Anfang April in Nordstetten eine Menge Möglichkeiten, für den Verein „Von Mensch zu Mensch“ zu spenden.
Sachpreise, Jagdreisen und Jagdschmuck wurden bei der Veranstaltung, die im Schützenhaus Nordstetten stattfand, an den Mann oder die Frau gebracht. Der gesamte Erlös geht an den Verein „Von Mensch zu Mensch (VMZM)“ in Empfingen. Deshalb ließ es sich Begründer und Vorsitzender des Vereins, Edgar Schwind, auch nicht nehmen, in einem ausführlichen und unterhaltsamen Bericht den „Saukuttlern“ die Arbeit des Vereins „Von Mensch zu Mensch“ vorzustellen. „Das Geld kommt ohne Schwund dort an, wo es gebraucht wird,“ betonte Schwind. Keine Frage dass sich die „Saukuttler“ nicht lumpen ließen und bei den Versteigerungen richtig in die Tasche griffen.

Naturschutz, Wildtierschutz und Jagdkultur stehen bei den Jägern der Region nach eigener Auskunft im Mittelpunkt. Das „Saukuttler-Jägerfest“ wurde zum Wohl von Menschen veranstaltet, die durch Krankheit oder Schicksalsschläge nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. „Es macht mich richtig stolz, diesen Scheck im Namen der Saukuttler zu übergeben“, sagte Wöll.
Eine weitere Auflage der „Saukuttler“-Veranstaltung ist angedacht – und Michael Wöll steht schon in den Startlöchern für 2020.




Südwest Presse | 26.08.2019

Ein Schattenspender für die Senioren

Markise Rosengarten
Die neue Markise im Pflegeheim Rosengarten tut bereits ihre schattigen Dienste.Foto und Text: Emil Henger

Die Senioren des Pflegehaus Rosengarten können nun unter einer Markise die schönen Sommertage genießen. Von Emil Henger

Möglich gemacht hat dies eine Spende des Vereins „Von Mensch zu Mensch“. Bei dem gemeinnützigen Verein gab es Überlegungen, wem man mit einer finanziellen Förderung etwas Gutes tun könnte. Die stellvertretende Vorsitzende, Christa Zach (auf dem Foto ganz rechts), gab die Empfehlung, die Empfinger Seniorenheime zu unterstützen. So kam der Kontakt zu Frank Fischer, dem Pflegedienstleiter des Pflegehaus Rosengarten, zustande.

Eine lieb gewonnene Gewohnheit der Bewohner des „Rosengarten“ ist es, bei schönem Wetter vor dem Heim zu sitzen. Als Sonnenschutz dienten mehrere Sonnenschirme. Doch der Platz unter den Schatten spendenden Gerätschaften war für Bewohner und Betreuer knapp. Insgeheim liebäugelten alle mit einer Markise.
So kam es dazu, die Spende des Vereins für eine Markise einzusetzen. Der mit elektrischem Antrieb und Windüberwachung ausgestattete Schattenspender wurde von der Dommelsberger Firma „Handel Bischof Bareis“ installiert. Die Sonnenblende ist sechs Meter breit, drei Meter tief und kostete 6000 Euro, die von „Mensch zu Mensch“ übernommen wurden.
Dass die Installation noch in den Sommermonaten durchgeführt werden konnte, freute nicht nur die Bewohner, sondern auch Christa Zach und die Heimleiterin Monika Obstfelder (auf dem Foto 2. von rechts). Das Ansinnen von Zach war auch, den Mitarbeitern die Betreuung zu erleichtern.

„Nun haben wir den schönsten Sonnenschutz in Empfingen, weil er eine Anerkennung und Nächstenliebe für die bedürftigen Bewohner ist“, sagte Obstfelder. „Dafür spreche ich meinen gro- ßen Dank aus.“ Schon öfters hat sich der Verein „Von Mensch zu Mensch“ beim Pflegehaus wohltätig gezeigt, etwa mit den „Clowns vom Dienst“.

Auch das Seniorenheim an der Schanzgasse wurde vom Verein bedacht. Ein Hochbeet ist dort bepflanzt, ein Baum in die Erde gesetzt und eine Sitzbank in Auftrag gegeben.




VMZM | 06.07.2019

Ein Dank an die örtliche Presse

Rosengarten
Foto: Seidel

Die örtliche Presse berichtet dankenswerterweise regelmäßig über die Aktivitäten des mildtätigen Empfinger Vereins „Von Mensch zu Mensch“ (VMZM) sowie über Aktionen von Organisationen und Personen zu dessen Gunsten.

Kürzlich war die große Markise am Pflegehaus „Rosengarten" das Thema. Im Bild (von links) sammeln Emil Henger (Südwest Presse) und Jürgen Baiker (Schwarzwälder Bote) Informationen von Alltagsbegleiterin Heidi Busch und „Rosengarten“-Chefin Monika Obstfelder. Ideengeberin dieser Spende war (ganz rechts) Christa Zach, die zweite Vorsitzende VMZM.




Schwarzwälder Bote | 12.07.2019

Empfinger Weiherhexen überreichen eine Spende

Weiherhexen



Foto: Weiherhexen

Die Weiherhexen Empfingen haben eine Spende an den Empfinger Verein »Von Mensch zu Mensch« überreicht. Die Vorstände der Weiherhexen, Mark Hofmann und Markus Hellstern, überreichten den Spendenscheck an den ersten Vorsitzenden Edgar Schwind. »Auch wir als kleiner Verein möchten einen Teil beitragen, wenn Menschen Hilfe und Unterstützung benötigen.
Die Arbeit und die Vision des Vereins ›Von Mensch zu Mensch‹ kann man nicht genug unterstützen«, sagte der erste Vorstand Mark Hofmann. »In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, Organisationen und Vereine, die soziale oder kulturelle Zwecke verfolgen,zu fördern«, ergänzt Markus Hellstern. Die Weiherhexen Empfingen verzichteten auf die Gastgeschenke beim Zunftmeisterempfang an ihrem ersten Hexenball im Februar und konnten die Spende auf 250 Euro aufrunden.




Südwest Presse | 06.07.2019

Festival soll barrierefrei werden

Musikverein
Der Vorsitzende des Vereins „Von Mensch zu Mensch“, Edgar Schwind (rechts),nimmt die jüngste Spende für Hilfsbedürftige in Empfingen und der Region entgegen. Den Scheck übergibt Klaus Walter, kommissarischer Vorsitzender des Musikvereins Empfingen beim Weiherplatzfest.Archivbild: Hans-Michael Greiß

Soziales „Von Mensch zu Mensch“ nähert sich mit Spenden der 50 000-Euro-Grenze. Beim Radio-Festival sollen Menschen mit Handicap teilnehmen können.Von Hans-Michael Greiß

Wenn Tausende Musik und Festivalbegeisterte am 21. September nach Empfingen zum „Antenne-1-Feiertag“ strömen, wird auch der Verein „Von Mensch zu Mensch“ diese Bühne nutzen, um für seine Anliegen zu werben und für Menschen mit Handicaps einzutreten. Wie der ganze Ort sei auch der Verein von Vorfreude angesteckt und fiebere dem Tag entgegen, sagte der Vorsitzende Edgar Schwind am Mittwoch im „Seeblick“. Er wolle noch nichts verraten, doch plane der Verein zu diesem Anlass Aktivitäten, ein ordentlicher Betrag sei dafür bereits reserviert.

Notfalls müssen Sie die Menschen huckepack nach vorne tragen! Empfingerin zum Musikfestival von „Antenne 1“ und der Teilnahme von Menschen mit körperlichen Handicaps.

Bürgermeister Ferdinand Truffner meinte, „Von Mensch zu Mensch“ sei in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Nur so funktioniere Gesellschaft. Er stellte eine Spende der Gemeinde in Aussicht, denn die EnBW vergüte den Gemeinden die Einsparung, wenn Stromnutzer ihren Zählerstand online meldeten. Dieser Betrag soll dem Verein zugute kommen. „Da kämen ein paar hundert Euro zusammen“, wusste Truffner.

Der Verein möge doch für eine aktive Teilnahme der Menschen mit Beeinträchtigung sorgen, mahnte eine Besucherin bei der Hauptversammlung am Mittwoch, notfalls solle man diese „huckepack nach vorne tragen, damit sie mitfeiern“. Bürgermeister Truffner nahm den Vorschlag sofort auf und versprach, gleich in der nächsten Besprechung mit den Veranstaltern eine bevorzugte Fläche für Menschen mit Handicap frei zu halten. Ihm sei, vom Verein sensibilisiert, wohl bewusst, dass in Empfingen noch vieles barrierefrei werden müsse.

Edgar Schwind berichtete für den Vorstand. Meist fordere der Verein die Rechnung für eine Leistung an und bezahle sie. So behalte er eine genaue Kostenkontrolle im Sinne der Mitglieder und Spender. Schwind betonte, wie sehr er jede Spende, und sei sie noch so klein, auf das Höchste schätze. Dankbar erwähnte Schwind die Aktionen des Musikvereins Wiesenstetten, der Muggaverbrenner Rexingen, der Saukuttler oder der Infinex-Auszubildenden. Ehrenamtliche und gemeinnützige Vereine könnten das Geld gut selbst brauchen. Eine Ausnahme von seiner Verschwiegenheit durfte der Verein bei der Aktion „Nevio Adventskalender“ machen, Schwind verwies auf das große Vertrauensverhältnis, keinen Empfänger bloßzustellen.

Wahlen und Zahlen: „Von Mensch zu Mensch“
Vorsitzender: Edgar Schwind (bestätigt), Kassenwartin: Claudia Baiker (bestätigt). 194 Mitglieder zählt der Empfinger Verein „Von Mensch zu Mensch“, die im Berichtsjahr 4600 Euro an Beiträgen leisteten. An Spendeneinnahmen kratzte der Verein knapp an der 50 000 Euro-Marke, und kann weiter entsprechend seiner Satzung das Ziel verfolgen, „vor der Haustür“ Bedürftige zu finden, denen er diskret helfen kann. Im vergangenen Jahr konnte er in neun Fällen Kosten von insgesamt 39 000 Euro decken, die von Kranken- oder Pflegekassen nicht übernommen wurden.




Schwarzwälder Bote | 06.07.2019

Das Spendenaufkommen hat sich erheblich gesteigert

»Von Mensch zu Mensch« hat im vergangenen Jahr neun Projekte mit 39 000 Euro unterstützt
Von Jürgen Baiker

Der Empfinger Verein »Von Mensch zu Mensch« hatte zu seiner Hauptversammlung in das Restaurant Seeblick eingeladen.
In seinem Bericht hob der Vorsitzende Edgar Schwind die Zahl der Mitglieder mit aktuell 194 hervor. Dem Ziel 200 ist man damit nahe gekommen. Man wolle es noch dieses Jahr erreichen. »Sprechen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte an und machen Sie Werbung für unseren Verein, unsere sicherlich gute Sache«, so Schwind.
Es folgte ein Rückblick auf das Vereinsjahr. Der Vortrag von Stefan Günther, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Empfingen, zum Thema Bedienung und Umgang mit AED-Geräten sei sehr lehrreich. Zum Dank erhielt der DRK-Ortsverein Empfingen eine Spende über 500 Euro. 2018 mussten die Clowns aus Tübingen krankheitsbedingt aussetzen, waren aber bereits dieses Jahr wieder in beiden Pflegeheimen im Einsatz. Ein Spendenaufruf bei den Empfinger Firmen in der Adventszeit habe wieder zusätzliche Spenden ergeben.
Kassenwartin Claudia Baiker berichtete über die Kassenlage. Neben den Mitgliedsbeiträgen habe sich das Spendenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr erheblich vergrößert. Man bewege sich nahe der Schallmauer von 50 000Euro. Von einigen Unternehmen habe es Großspenden gegeben. Der Musikverein Wiesenstetten spendete 450 und 700 Euro nach seinen Musikfesten. Weitere Spenden gab es von den Muggaverbrennern Rexingen über 450 Euro und den Saukuttel-Jägern aus Nordstetten über 947 Euro. Dazu habe es noch viele Kleinspenden gegeben, die aber nicht minder wichtig für den Verein seien, so Edgar Schwind. Insgesamt seien 2018 neun Projekte bearbeitet und mit 39 000 Euro unterstützt worden. Schwind hielt fest, dass jede Hilfe beziehungsweise Kostenerstattung nur bei Nachweis der Kosten erfolge.

Projekte aus dem Kreis
Alle Projekte kamen aus dem Kreis Freudenstadt oder Altkreis Horb. Im Einzelnen seien Therapiekosten, Fahrt kosten zu Arztbesuchen, Medikamente und Hilfsmittel, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden, finanziert worden, außerdem Umbau am Familienheim für behindertengerechte Nutzung, Hilfe bei der täglichen Hausarbeit von Behinderten sowie Hilfe bei der Reparatur von Fahrzeugen und sonstigen Fortbewegungsmitteln.
Der Beschluss zur Unterstützung sei im Vorstand immer einstimmig und nach eingehender Prüfung erfolgt. »Wir orientieren uns hier sehr streng an den Richtlinienunserer Satzung und unseres Leitbildes«, so Schwind. An Zielen für 2019 wurde genannt die Unterstützung der bereits vorhandenen Hilfsprojekte, Auftritte der Clowns in Empfingen, Suche nach weiteren Schicksalen und Aufbau eines Dialogs, Aktivierung von Mitgliedern und Spendern. Empfingens Bürgermeister Ferdinand Truffner leitete die Neuwahlen. Als Vorsitzender wurden Edgar Schwind und als Kassenverwalterin Claudia Baiker bestätigt. Unter Verschiedenes wurde noch nachgefragt, ob man angesichts der Mehrarbeit des Vorstands den Vorstand aufstocken sollte. Schwind verneinte dies, da es sonst schwierig werde, die strenge Vertraulichkeit zu gewährleisten. Am Ende der Versammlung war von Schwind noch zu erfahren, dass beim Antenne1-Festival am 21. September in Empfingen der Verein »Von Mensch zu Mensch« mehrere Projekte großzügig unterstützen wolle. Die Institutionen, die Unterstützung erhalten sollen, hielt er noch geheim. Angeregt wurde noch, beim Festival für Rollstuhlfahrer Plätze so zu reservieren, dass diese auch die Veranstaltungen auf den Bühnenmitbekommen.




VMZM | 18.06.2019

Mitgliederversammlung am 3. Juli

Der mildtätige Empfinger Verein „von Mensch zu Mensch“ (VMZM) lädt zu seiner Mitgliederversammlung ein. Sie ist am Mittwoch, 3. Juli, um 19.30 Uhr im Restaurant „Seeblick“ in Empfingen.

Hier die Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Bericht des 1. Vorsitzenden
3. Bericht der Kassenwartin
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zu den Berichten
6. Entlastung
7. Neuwahlen (laut Satzung für zwei Jahre)
    - 1. Vorsitzender (bisher Edgar Schwind)
    - Kassenverwalterin (bisher Claudia Baiker)
8. Wünsche und Anträge




VMZM | 18.06.2019

"Danke" von Clowns im Dienst

Lieber Herr Schwind
Oh!
Tausend Dank!!
Unglaublich wie toll!
Das freut uns sehr !!!
Und wir können Ihre Spende derzeit auch sehr gut brauchen für unsere Arbeit !
😊
DANKE!
Bitte an alle Mitglieder weitergeben!

Alles Gute Ihnen Allen
Herzliche Grüße
Ihre
Christel Ruckgaber
Künstlerische Leitung
Clowns im Dienst e.V.
Stohrerweg 23
72070 Tübingen




VMZM | 09.06.2019

Ein „dickes Dankeschön“

Hochbeet
HochbeetBild und Text: Seidel

Hochbeet fürs Pasodi-Pflegeheim Von Reinhard Seidel

Der Verein „Von Mensch zu Mensch“ (VMZM) hat fürs Pasodi-Pflegeheim in Empfingen die Bepflanzung des Hochbeets in Auftrag gegeben. Alexander Gerhardt, Chef des örtliche Blumenhauses, hat das Beet bestückt und das Ergebnis fotografiert. Beate Hellstern, die Leiterin der Einrichtung, schrieb nun an VMZM folgendes:
„Wir, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiter vom Pflegeheim Pasodi in der Schanzgasse, möchten uns recht herzlich bei ihnen und ihren Mitgliedern für den tollen Bauerngarten in unserem Hochbeet bedanken. Wir haben bereits Snackgurken, Tomaten und Auberginen geerntet und verzehrt. Die Bewohner sind ganz begeistert und schon gespannt was noch alles wächst. Bitte leiten sie das dicke DANKE SCHÖN auch an ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Verein „von Mensch zu Mensch“ weiter.“




VMZM | 09.06.2019

Eine "Superaktion"

Weihnachtsumtrunk
Organisatorinnen WeihnachtsumtrunkBild und Text: Seidel

Der Verein „Von Mensch zu Mensch“ (VMZM) hatte die Empfinger Frauenclique, die den ersten „Weihnachtsumtrunk“ vor dem Empfinger Rathaus organisiert hatte, zu einem gemütlichen Treffen in die Pizzeria „Da Devis“ eingeladen. Schließlich hatte die muntere Truppe den Reinerlös, stolze 1637,73 Euro, VMZM gespendet.
Unterstützt wurden die Frauen durch Freunde sowie den Jugend- und Kulturverein (JKV). Die Metzgerei Blocher hatte alle Würste gestiftet, die Firma Expologistik stellte das Zelt zur Verfügung. Für flotte Musik hatte - trotz des strömenden Regens - die Trachtenkapelle gesorgt.
VMZM-Chef Edgar Schwind dankte den Mädels vor dem Abendessen für die „Superaktion“ mit dem „fantastischen Ergebnis“. Die Spende werde VMZM in zwei Bereichen einsetzen. Einmal für die „Clowns im Dienst“ aus Tübingen, die Heiterkeit in die Pflegeheime bringen und zum zweiten für hilfsbedürftige Kinder und deren Familien. Und zwar in Fällen, in denen keine Institution hilft, etwa die Krankenkasse. Schwind sieht in der Unterstützung „kein Verteilen von Almosen“, sondern eine Hilfe, die den Betroffenen zustünde. Seit 2004, wo der Verein mit 26 Gründungsmitgliedern gestartet war (heute sind es rund 190 Mitglieder), habe VMZM zirka 350 000 Euro Spenden gesammelt. Der Vorsitzende freute sich, dass der Musikverein ein Benefizkonzert am Vorabend des Vatertags plane, und die Ausdauersportler bei ihrer 24-Stunden-Wanderung Geld für VMZM sammeln wollen.
Die sieben jungen Frauen berichteten nach dem Essen humorvoll über ihre gelungene Aktion. Sie seien in den Jahren zuvor gerne auf Weihnachtsmärkte, etwa nach Dornhan, gegangen. Dort hätten sie aber nie etwas trinken können. Da wäre doch ein gemeinsames Anstoßen unterm Empfinger Christbaum eine tolle Sache, lautete die Idee. Aber der Ansturm der Gäste war so groß, dass die Mädels, anders als ihre Gäste, nicht zum Trinken kamen. Im Bild stehen von links Carolin Walter, Denise Kolb, Jennifer Sikeler, Jana Walter, Edgar Schwind, Lisa Brumm, VMZM-Kassenchefin Claudia Baiker, Mayline Lehmann und Corina Moser.
PS.: Da VMZM großen Wert darauf legt, dass so gut wie jeder gespendete Euro seinem mildtätigen Zweck zugute kommt, wollte das Vorstandsgremium die Kosten des Abends aus eigener Tasche übernehmen. Ein Sponsor hat jedoch die Rechnung mittlerweile beglichen. Vielen Dank.




Schwarzwälder Bote | 26.04.2019

»Clowns im Dienst« erfreuen Senioren

Empfinger Heime erhalten Besuch / Unterstützung durch Verein Von Jürgen Baiker

Clowns im Dienst
Die Clowns »Frau Knöpfle« und »Auguste Fröhlich« erheitern die Senioren.Bild: Baiker

Ein Besuch von zwei »Clowns im Dienst« bescherte den Bewohnern des Empfinger Pflegehauses Rosengarten und des Seniorenheimes Schanzgasse ein paar humorvolle Stunden – dank des Empfinger Vereins »Von Mensch zu Mensch«, der die Clowns eingeladen hatte.
»Auguste Fröhlich« (Nicole Deisenberger) und »Frau Knöpfle« (Dorothea Drumm) nennen sich die beiden Clowns aus Tübingen, die Leben in die beiden Häuser brachten.
Der Verein »Von Mensch zu Mensch« hatte die Clowns schon öfters eingeladen, indem Bewusstsein, damit den Bewohnern viel Freude in ihrem doch nicht einfachen Alltag zu machen.
Vorab während des Umkleidens hatten sich die Clowns für ihren Auftritt einige Informationen geholt, dies auch zu den Lebensgewohnheiten der Bewohner. So war es für die beiden sehr leicht, auf die Bewohner zuzugehen und mit ihnen ein persönliches Gespräch zu suchen. Jeder Bewohner wurde begrüßt. Manches Lächeln huschte über die Gesichter. Die beiden Clowns hatten dieses Mal zum Thema »Osterlachen« in Empfingen »Eier und Hühner« mitgebracht, waren doch auf einmal Eier zu sehen, die laufen konnten.




Südwest Presse | 24.04.2019

Einfühlsame Späße auf Augenhöhe
„Clowns im Dienst“ verbreiten in den Empfinger Seniorenheimen Heiterkeit, zwingen ihre Späße aber niemandem auf. Von Gerhard Rebmann

Unauffällig schlichen sich am Dienstag zwei Frauen durch den Hintereingang ins Pflegehaus Rosengarten, begaben sich ins Obergeschoss und zogen sich für ihren anschließenden Auftritt im Aufenthaltsraum der Einrichtung um.
Als Überraschungsgäste angekündigt, erfreuten „Frau Knöpfle“ alias Dorothea Drumm und „Auguste Fröhlich“, richtiger Name Nicole Deisenberger, von „Clowns im Dienst“ aus Tübingen die erwartungsfroh an den Tischen sitzenden Bewohner, inzwischen zum siebten Mal seit 2011.
Edgar Schwind, der Vorsitzende des hiesigen gemeinnützigen Vereins „Von Mensch zu Mensch“, hatte 2010 einen Bericht über die „Clowns“ gelesen und einst den Kontakt zu Christel Ruckgaber hergestellt.

Clowns auf Augenhöhe
Die rote Nase als kleinste Maske für „Frau Knöpfle“.Bild: Gerhard Rebmann
Ausgebildete Spaßmacher
Diese entwickelte von 1999 bis 2000 gemeinsam mit Klaus Ruckgaber die Idee und Konzeption, und das Uni-Klinikum Tübingen ließ sich damals vom pädagogischen und künstlerischen Leitgedanken überzeugen. Fortan traten ausgebildete Spaßmacher in Pflegeeinrichtungen, Kliniken und anderen Institutionen auf, um Freude, Heiterkeit und Lachen zu vermitteln.
So auch am Dienstag im Haus an der Haigerlocher Straße. „Wir machen keine Zwangsbeglückung und wir treten nur in Kontakt, wenn die Menschen es wollen“, sagt Dorothea Drumm. Und weiter: „Wir kommen, ohne dass die Leute etwas machen müssen – es wird nichts von ihnen verlangt. Nur, wenn sie wollen, machen sie mit.“ Dies wurde später im Auftritt auch deutlich, als ein Bewohner mit einem direkten „Nein“ die Kontaktaufnahme ablehnte. Um in solchen Fällen trotzdem einen Dialog aufrecht erhalten zu können, treten die „Clowns im Dienst“ stets zu zweit auf – alle 15 sind gleich ausgebildet und die Paare können jederzeit intern getauscht werden, ohne dass der Grundgedanke sich verändert. „Wir achten auf Ethik und machen keine Comedy – wir begegnen den Menschen auf Augenhöhe und versuchen so, deren Selbstwertgefühl zu steigern.“
Sie würden auch nie Witze auf Kosten von Menschen machen, erzählt „Auguste Fröhlich“, deren Name Programm ist. „In den Begegnungen sind wir die Tapsigen und versuchen dann, aus diesen Situationen herauszukommen,“ so Nicole Deisenberger. Ihre Wertschätzung gegenüber jedem im Raum kommt an diesem Vormittag deutlich zum Ausdruck.
Gespräche über Ausflüge, über Reisen nach Bozen oder über die positive Wirkung des Schwimmens, artistisch dargestellt von den beiden Unterhalterinnen, schaffen schnell eine anregende Atmosphäre, die manche dazu animiert, aus der Vergangenheit zu erzählen. Den beiden Improvisationskünstlerinnen war es auch sehr wichtig zu betonen, dass sie „den Moment spielen – wenn wir weg sind, kann es doch sein, dass wir bei dem einen oder anderen schon gleich vergessen sind!“

Große Liebe zum Detail
Auffallend war auch die Liebe zum Detail und die Auswahl der Stoffe bei den Clownskostümen: Lediglich eine rote Nasen zierte die Gesichter der Clowns, der Rest war einfach, aber überlegt gestaltet. „Manche Senioren erinnern sich an ein Bettlaken und fangen an, darüber zu erzählen – das ist ein Erfolg für uns. Und die rote Nase ist die kleinste Maske“ so „Frau Knöpfle“. Ihr Name führte am Ende auch noch zu einem großen Lacher im Saal – „Knöpfle isst m’r“ witzelte ein Bewohner, als sich Dorothea Drumm mit ihrem Künstlernamen vorstellte. Nachmittags erfreuten die „Clowns vom Dienst“ dann auch die Bewohner des Pflegeheimes Schanzgasse.




Vorankündigung

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung „Von Mensch zu Mensch“ ist am Mittwoch, 3. Juli, um 19.30 Uhr im Restaurant „Seeblick“ (Nebenzimmer) an der Weillindestraße.




Schwarzwälder Bote | 09.04.2019

Essen, Schießen,Gutes tun

Ein Festessen mit sozialem Anspruch bot Michael Wöll seinen 100 Jägerfreunden beim dritten „Saukuttlerfest“ im Nordstetter Schützenhaus.Von Hans-Michael Greiß

Sauerkuttler-Jägerfest
Gerichte vom Wildschwein gab es beim Saukuttler-Jägerfest am Samstag im Schützenhaus in Nordstetten.Bild: Karl-Heinz Kuball

Das Interesse an der Jagd ohne große Rituale und ein spezielles Hilfsprojekt gezielt zu unterstützen: Das vereinte die Jäger aus der weiteren Umgebung am Samstag zu einem informativen Nachmittag bei einem erlesenen Menü.
Seit den frühen Morgenstunden hatten die beiden Köche Georg Barta vom Diefenbacher Ochsen, Kulinarischer Landesrepräsentant, und Stefan Härlin vom Heilbronner Inselhotel, Vizeeuropameister und Jungkoch des Jahres, ihre Künste in der kleinen Küche des Schützenhauses zelebriert. Beide sind auf Wildgerichte spezialisiert und zauberten aus den Innereien, Herz, Nieren und Leber von Wildschweinen, die die Saukuttler das ganze Jahr gesammelt hatte, herzhafte „Saukutteln“, aromareich gefüllten Wildschweinrollbraten oder gegrilltes Keulensteak. Steinwands Büffelkäse und Kartoffeln vom Straubhof boten Beilagen heimischer Herkunft.
Michael Wöll erinnerte an das erste Fest, als eine überquellende Tiefkühltruhe zu Ideen für die Verwertung zwang. Am 25. August 2017 trafen sich Wölls Freunde auf seiner Terrasse, die sich prompt „Saukuttler“ benannten. Alexander „Locke“ Guth charakterisierte sie: „Wir sind keine lodenkotzetragenden bärbeißigen Grantljäger“, sondern durch die Jagdprüfung nachgewiesene Naturschützer mit Sinn für das Schöne und dem Willen, einen guten Zweck zu fördern. Jäger und Landwirte seien gefordert, an einem Strick zu ziehen, damit Bodenbrüter und Niederwild ausreichendLebensraum fänden.
Paarweise erprobten die Gäste auf dem Schießstand ihre Treffsicherheit auf die elektronischen Zielscheiben, als Preise winkten ein Essen im Ochsen in Diefenbach oder ein jagdlicher Verpflegungskorb. Die Frauen hatten in einer Kreativwerkstatt Gelegenheit, individuellen Jagdschmuck zu basteln.

Saukuttler
Auch Kuchen durfte beim Saukuttlerfest nicht fehlen.Bild: Karl-Heinz Kuball
Die Hohenzollernbläser aus Dettingen leiteten mit ihren Parforcehörnern zum Höhepunkt des Abends über, dem Festessen, das auf allgemeine Begeisterung stieß. Der Abend fand seinen Abschlussmit einer amerikanischen Versteigerung, die wie im Vorjahr ein sattes Ergebnis für Edgar Schwind erbrachte. Die Meistbietenden konnten sich über ein Jagdwochenende im Odenwald, einen Drückjagdsitz mit Dach oder ein Waffenreinigungsset freuen. In gelockerter Stimmung kam reichlich Jagdmusik zu ihrem Recht, ob geblasen oder gesungen.
IEA-Geschäftsführer Michael Engelhard ging auf die gewandelten Rahmenbedingungen ein. Dem enormen Anstieg der Schwarzwildpopulation sei nur mit verstärkter nächtlicher Jagd beizukommen. Wenn der Jäger Wildund Nutztiere unterscheide und präzise den Schuss setze, vermeide er unnötiges Leid der Tiere und trage zur Sicherheit aller bei.
Über die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest informierte Dr. Edmund Hensler, Leiter des Veterinär- und Verbraucherschutzamts im Kreis Freudenstadt. Michael Engelhard und Andreas Weiß stellten Restlichtverstärker und Wärmebildtechnik für die nächtliche Jagd vor.

Als Empfänger des gesamten Tageserlöses berichtete Edgar Schwind über die Arbeit seines Empfinger Vereins „Von Mensch zu Mensch“. Dieser hatte in der vergangenen Woche gerade seinen 15. Geburtstag gefeiert, wie Edgar Schwind berichtete. Krankheit oder Gendefekte bei Kindern könnten Familien in plötzliche Not führen. Selbst im Sozialstaat Deutschland ende manche Hilfe der Sozialsysteme. Direkt vor der Haustür stoße er auf Notlagen, die sein Verein bisher mit 400000 Euro gelindert habe. Auf 191 Mitglieder angewachsen, erfordere die Tätigkeit nun einen „messbaren Arbeitsanteil“ der bei bisher 79 Projekten allein 64 Kindern zugute gekommen sei. Darüber hinaus seien alle Rettungswagen im Kreis Freudenstadt mit Überwachungsgeräten ausgestattet worden, um die Fahrt zum Krankenhaus bereits zur Vordiagnostik nutzen zu können.




SÜDWEST PRESSE Neckar-Chronik | 08.02.2019

Familie aus dem Kreisgebiet profitiert von Promod-Spende

3000 Euro für den guten Zweck / Mit dem Geld soll einem Mädchen eine Delfin-Therapie ermöglicht werdenVon Peter Morlok

Edgar Schwind
Florian Schmidt (links), Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Promod Prototypenzentrum GmbH, und Edgar Schwind vom Verein »Mensch zu Mensch« freuen sich, mit dieser namhaften Spende Gutes tun zu können.Bild: Morlok

Florian Schmidt, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter von Promod Prototypenzentrum mit Firmensitz in Bildechingen, und Edgar Schwind, Vorsitzender des Empfinger Vereins »Von Mensch zu Mensch« (VMZM) trafen sich zu einem für beide Seiten recht erfreulichen Ereignis.
Schwind durfte einen symbolischen Scheck in Höhe von 3000 Euro entgegen nehmen, und Schmidt hat die Sicherheit, dass seine Hilfe an der richtigen Stelle ankommt.
»In diesem Jahr werden wir eine Familie aus dem Kreisgebiet unterstützen, die ihrer mehrfach behinderten, neunjährigen Tochter eine Delphintherapie ermöglichen möchte«, erklärte Schwind. Er betonte, dass sich die Kosten für so eine Therapie auf bis zu 15 000 Euro belaufen können.
»Und da sind die Betroffenen um jeden Euro froh, den sie nicht selbst aufbringen müssen.« Anfangs sei er über die Erfolge einer solchen tiergestützten Therapie recht skeptisch gewesen, gab Schwind zu, doch habe er durch eigene Erfahrungen und auch durch Erfolgserlebnisse einiger Eltern mitbekommen, dass es nicht nur Geldmacherei sei, sondern sich solch eine Therapieart insbesondere auf die Motorik der Betroffenen optimal auswirkt. »Deshalb sind wir gern bereit, hier unterstützend mitzuhelfen«, so Schwind.
Der Vorsitzende des Vereins bezeichnete Schmidt – im positiven Sinne – als einen Mehrfachtäter, der bereits in den vergangenen beiden Jahren namhafte Summen, insgesamt 7500 Euro, gespendet habe.
»Wir verzichten auf Weihnachtsgeschenke an unsere Kunden und Lieferanten und spenden dieses Geld lieber an einen Verein wie ›Von Mensch zu Mensch‹, denn hier wissen wir, dass das Geld gut angelegt wird und dass es dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird«, so Schmidt, der über persönliche Beziehungen zu den Eltern des kleinen Nevio Kaufmann, der an den Rollstuhl gefesselt ist, auf den Empfinger Verein aufmerksam wurde.
2004 wurde der Empfinger Verein von 26 Gründungsmitgliedern auf Initiative von Edgar Schwind ins Leben gerufen. »Ich hatte eigentlich alles, doch fehlte mir irgendetwas«, erinnerte sich Schwind, der schnell rausfand, was ihm fehlte. »Ich hatte so viel Glück in meinem Leben, ich habe das Bedürfnis Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück haben«, so sein Antrieb, sich für andere Menschen, aber auch Organisationen im Kreisgebiet und dem nahen Umland einzusetzen. Heute hat der Verein rund 190 Mitglieder. In den knapp 14 Jahren seines Bestehens mit rund 400 000 Euro Spendenaufkommen Gutes getan. So hat man beispielsweise alle Notarztwagen im Kreisgebiet mit telemetrischen EKG-Geräten ausgestattet.
Doch der Verein möchte sich auf keinen Fall auf seinen Lorbeeren ausruhen. «Wir helfen wo wir können«, so das Motto von Schwind, der sich über jede Spende und über jedes Mitglied im Verein – der Jahresbeitrag fängt bei 25 Euro an – freut.




SÜDWEST PRESSE Neckar-Chronik | 16.01.2019

Schöne Bescherung am Rathaus

Eine Empfinger Frauenclique hat im Alleingang den ersten Weihnachtsumtrunk vor dem Empfinger Rathaus organisiert – und bereut nichts, trotz Regens.Von Frank Wewoda

Weihnachtsumtrunk
Weihnachtslaune verbreitet: Diese Clique schenkte den Empfingern am 23. Dezember ihren ersten Weihnachtsumtrunk aus.Archivbild: Emil Henger

"Viel Regen, viele Besucher, tolle Stimmung“: Auf diesen knappen Nenner bringt Jana Walter den ersten Empfinger Weihnachtsumtrunk aus Sicht der Organisatorinnen, sieben Empfinger Freundinnen. Die feierlustigen Empfinger ließen sie nicht im Stich, und dies, obwohl sich die Himmelsschleusen öffneten und die Premiere der Veranstaltung so –ganz abgesehen vom Alkohol –, eine feuchtfröhliche Angelegenheit wurde.
„Wir hätten gerne mehr trockene Plätze für die Besucher und die Trachtenkapelle gehabt“, sagt Jana Walter für die Organisatorinnen. Doch die Anwohner aus dem Flecken und rundherum strömten. Sogar eine größere Bar und mehr Leute, die beim Ausschank helfen, hätten sich die Empfinger Freundinnen am Ende gewünscht.

„So viele Leute sind gekommen – und alle hatten gute Laune“, freut sich Walter. Neben Glühgin gab es auch noch Glühwein, Kinderpunsch und Bier auf dem Rathausplatz, direkt neben dem Christbaum der Gemeinde.
Dazu reichten die Organisatorinnen rote Würste. Auf der Wunschliste für den nächsten Empfinger Weihnachtsumtrunk steht nun eine größere Theke, um Essen und Getränke getrennt auszugeben. Insgesamt hat die Frauenclique ihre Entscheidung nicht bereut, ihre eigene Idee im Alleingang umzusetzen – auch, wenn etwa der Abbau im Regen keine Freude war.
Unterstützt wurden die Frauen durch den Jugend- und Kulturverein und die Trachtenkapelle, die Musik beisteuerte. 1637,73 Euro kamen als Erlös zusammen, der komplett an den Empfinger Verein „Von Mensch zu Mensch“ gespendet wurde. Die Metzgerei Blocher spendete dazu alle Würste, die Firma Expologistik steuerte ein Zelt bei. „Vielen Besuchern hat es gefallen und sie hoffen, dass wir diesen Umtrunk wieder machen“, sagt Walter.
Diesen Wunsch möchten sie und ihre Freundinnen aller Voraussicht nach erfüllen, verbunden mit einem Vorschlag: „Eventuell könnte eine andere Gruppe oder ein Verein das nächste Mal entweder das Essen oder die Getränke ausgeben“, so Jana Walter.




SÜDWEST PRESSE Neckar-Chronik | 29.12.2018

Kleine Lichtblicke in großer Not

Der Verein „Von Mensch zu Mensch“ besteht seit 14 Jahren und hat seither 350 000 Euro an Spenden gesammelt. Gründer Edgar Schwind erklärt im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE, wie es dazu kam und was bereits geleistet wurde. Von Frank Wewoda

Edgar Schwind
Edgar Schwind hat den Verein „Von Mensch zu Mensch“ im Jahr 2004 gegründet. „Die Spender kennen uns, sie sind meistens selbst Mitglieder“, sagt der Empfinger Vereinsvorsitzende.Bild: Frank Wewoda

Männer sind es vor allem, die nicht auf Hilfe angewiesen sein wollen, Spenden als Almosen für sich und ihre Familien empfinden und sich daher schwer tun, Hilfe anzunehmen, berichtet Edgar Schwind, Vorsitzender des Vereins „Von Mensch zu Mensch“. So sei es schwierig, die hilfebedürftigen Menschen vor Ort ausfindig zu machen. Frauen und Mütter würden sich leichter tun, Hilfe anzunehmen, hat Schwind oft erlebt. Edgar Schwind: „Wir schreiten dort ein, wo staatliche Hilfen nicht greifen, auch sonst keine Institutionen oder Verbände zur Stelle sind, die Menschen in Notlagen helfen.“
Diese Motivation und das Credo, vor Ort zu helfen, haben den Kreis der vom Verein Unterstützten geprägt: Viele Familien mit behinderten Kindern seien unter diesen Menschen. Diese leben allesamt im Landkreis Freudenstadt und den direkt angrenzenden Landkreisen. Entscheidungen, wem Hilfe zugute kommt, habe der Vorstand immer einstimmig beschlossen.

Auf das 14. Jahr seines Bestehens blickt „Von Mensch zu Mensch“ Ende 2018 zurück, der dieses Jahr etwa über die Unterstützung für den Wiesenstetter Nevio Kaufmann öffentlich wahrgenommen wurde. Der mehrfach behinderte fünf Jahre alte Junge, der nicht spricht, ist auf einen Rollstuhl und eine Vielzahl anderer Geräte zu therapeutischen Zwecken angewiesen. Nevio kam mit fehlentwickelter Wirbelsäule zur Welt, wurde mehrfach operiert, unter anderem wegen eines Tumors. Im neu erbauten Elternhaus fehlte es jetzt an einem Treppenlift. Ständige Auseinandersetzungen um die Kostenübernahme mit verschiedenen Kostenträgern, vor allem der Krankenkasse, prägen und belasten ohnehin schon das Leben der Familie.
Katja Schmid, eine Freundin der Familie, startete deshalb eine Spendenaktion vor etwas mehr als einem Jahr, der Verein „Von Mensch zu Mensch“ koordinierte die Hilfe. Am Ende kamen rund 20 000 Euro zusammen, die den Einbau des Plattformlifts ermöglichten. Dieser wurde mit einem Fest vor dem Haus der Familie Klein-Wiele/Kaufmann gefeiert.
Die Ausstattung von Notarztfahrzeugen im Landkreis Freudenstadt mit telemetrischen EKG-Geräten, die dem Krankenhaus schon bei der Anfahrt von Patienten oft überlebenswichtige Daten übermitteln, waren eine weitere große Investition.

"Wir schreiten dort ein, wo staatliche Hilfen nicht greifen, auch sonst keine Institutionen oder Verbände zur Stelle sind, die Menschen in Notlagen helfen." Edgar Schwind, Vorsitzender

Doch auch für kleinere Lichtblicke im Alltag von Menschen sorgt der Verein: So organisiert und finanziert „Von Mensch zu Mensch“ auch Besuche der Gruppe „Clowns im Dienst“ in Altenund Pflegeheimen.
Menschen vor der eigenen Türe zu helfen, lag dem Empfinger Edgar Schwind am Herzen, als er den eigenen Verein auf den Weg brachte. Anfang der 2000er-Jahre war das, als sich der heimatverbundene Unternehmensberater zu fragen begann, wohin die ganzen Gelder am Ende fließen, die er und seine Landsleute jährlich an große karitative Organisationen spenden, bevorzugt zu Weihnachten. „Ich möchte sehen, was mit meinem Geld passiert.“ Diese weit verbreitete Idee hatte für den Empfinger aber eine seltene Konsequenz: Schwind nahm sich selbst der Aufgabe an, ohne große Verwaltung und Personalaufwand ebenfalls Spendengelder hier vor Ort zu sammeln und diese hilfebedürftigen Menschen ausschließlich in der Umgebung zugute kommen zu lassen.
Seit 2004 habe der Verein so inzwischen 350 000 Euro an Spenden gesammelt. Auf eines ist Edgar Schwind besonders stolz: „Unsere jährlichen Verwaltungskosten liegen bei nicht mehr als 100 Euro“, stellt der Vereinsvorsitzende fest. Das heißt: Die Spenden kommen dank des ehrenamtlichen Engagements praktisch ohne Abzüge bei den Empfängern an. Auch für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit fallen keine Kosten an: „Die Spender kennen uns, sie sind meistens selbst Mitglieder.“




Schwarzwälder Bote | 28.12.2018

Geld für einen guten Zweck
Wiesenstetter Winkelnachbarschaft spendet an Verein

Die Winkelnachbarschaft Wiesenstetten macht sich Jahr für Jahr – jetzt zum elften Mal – viel Mühe und organisiert den Winkeladvent. Der Erlös sollte einem guten Zweck in der Heimat zur Verfügung gestellt werden und so überreichte Martin Dietz einen Spendenscheck an den Empfinger Verein Von Mensch zu Mensch. Auch Menschen in Wiesenstetten und Empfingen, also vor der Haustüre, erhalten Unterstützung von diesem Verein.

Spende Wiesenstetter Winkelnachbarschaft
Hans Deuringer (links) nimmt von Martin Dietz den Spendenscheck entgegen.Bild: Hellstern
Stark gewachsen:
Hans Deuringer aus Empfingen nahm für den Verein den Scheck in Höhe von 250 Euro in Empfang. Er bedankte sich und sprach Glückwünsche aus zu diesem Event, bei dem gefühlt ganz Wiesenstetten unterwegs ist. In wenigen Worten stellte er den Verein vor, der seit 2004 von 19 auf 189 Mitglieder angewachsen ist und seither rund 240 000 Euro Spenden und Mitgliedsbeiträge eins zu eins, also ohne Verwaltungsaufwand, in Projekte zur Linderung von Leid und in aktive Hilfe ausschließlich in der Region verteilt hat.





SÜDWEST PRESSE Neckar-Chronik | 21.12.2018

Sieben Frauen – ein Weihnachtsumtrunk

Der erste „Empfinger Weihnachtsumtrunk“ stimmt am Sonntag von 15 bis 21 Uhr vor dem Rathauszwanglos auf die Feiertage ein. Gemeinde rechnet mit 300 Besuchern, wenn Wetter mitspielt. Von Frank Wewoda

Weihnachtsumtrunk
Vor dem Empfinger Rathaus und unter dem Weihnachtsbaum versammeln sich Einwohner und Gäste am Sonntag, um gemeinsam auf Heiligabend anzustoßen.Bild: Karl-Heinz Kuball

Immer nur an Glühweinständen und Weihnachtsmärkten außerhalb von Empfingen auf Weihnachten anstoßen – davon hatte eine Clique aus sieben Mädchen endgültig genug. „Jeder von uns fährt immer nur nach Dornhan auf den Weihnachtsmarkt“, erzählt Jana Walter. Beim gemeinsamen Urlaub auf Mallorca kamen sie und ihre Freundinnen daher auf die Idee, ihrer Empfinger Heimat eigenhändig einen weihnachtlichen Treffpunkt in der Ortsmitte zu bescheren.

Alternative zum Krämermarkt
Einen Weihnachtsmarkt vermissen die sieben in ihrem Heimatort schon länger. „Es gibt ja immer nur den Krämermarkt“, meint Jana Walter, eine der Organisatorinnen. So war die Idee geboren und ging den Mädchen nicht mehr aus dem Kopf. „Wir wollten dieses Jahr klein anfangen und dachten es kommen höchstens 100 Leute“, so Walter weiter. Am Ende sei es doch deutlich mehr Aufwand gewesen als anfangs gedacht. Recht spontan holten sich die Mädchen die Gestattungfür die öffentliche Veranstaltung ein. Dass sie ein Dixie- Klo aufstellen müssten, war ihnen auf Mallorca auch noch nicht bewusst. Doch bei der Gemeinde und Bürgermeister Ferdinand Truffner rannten die Macherinnen generell sofort offene Türen ein. Doch der Schultes riet nach seiner im ersten Amtsjahr gesammelten Empfinger Festerfahrung. gleich besser mit 300 Besuchern zu kalkulieren. Aus seiner Zeit als Naberner Ortsvorsteher kennt er einen ähnlichen Weihnachtstreff, der dort am dritten Advent stattfinde. „Wir unterstützen das Vorhaben natürlich“, war für Truffner gleich klar.

Weihnachtsumtrunk
6/7 Organisatorinnen des Empfinger Weihnachtsumtrunks von links nach rechts: C. Moser, L. Brumm, J. Sickeler, J. Walter, D. Kolb und M. Lehmann.Bild: Privatbild
Besonderes Glühgin-Rezept
So wird es direkt vor dem Rathaus und unter dem Weihnachtsbaum am 23. Dezember erstmals einen Stand mit Kinderpunsch, Glühwein und Glühgin im Ausschank geben – „wir wollten auch etwas Besonderes anbieten und mit dem Glühgin ein neues Rezept ausprobieren“, erläutert Jana Walter. Dazu gibt es Waffeln und rote Würste vom Grill, natürlich vom örtlichen Metzger. Die Tische leiht sich der Organisationsstab vom Jugend- und Kulturverein aus. Selbst an schlechtes Wetter haben die Mädchen gedacht: „Wir haben einen Zelt-Pavillon organisiert“, erzählt Walter. Die Einnahmen sollen nur die eigenen Kosten decken, den Rest wollen die Mädchen an den Empfinger Verein „Von Mensch zu Mensch“ spenden. Jana Walter:_ „Am Anfang dachten wir, wir können alles auf freiwilliger Spendenbasis anbieten.“ Das sei ihnen letztlich doch zu riskant vorgekommen. „Nun sind wir wirklich gespannt, wie viel los sein wird“, so Jana Walter. Die feierlustigen Empfinger dürften sie nicht im Stich lassen.




SÜDWEST PRESSE Neckar-Chronik | 21.12.2018

Infinex sammelt für guten Zweck

Auszubildende der Firma Infinex haben eine vierstellige Summe gesammelt. Das Geld geht an verschiedene Organisationen.

Weihnachtsumtrunk
Michael Marshall, Timo Spitschuh, Lisa Rohde, Edgar Schwind, Lara Schuler, Markus Harr, Daniel Diesendorf von der Firma Infinex.Privatbild

„Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.“ Diese Worte des Dichters Christian Morgenstern haben sich die Auszubildenden der Infinex Group zu Herzen genommen und Realität werden lassen. Im Rahmen ihrer Projektarbeit gelang es ihnen, über 1000 Euro für einen guten Zweck zu sammeln.
Die Infinex Group mit Standorten in Haiterbach und Horb legt viel Wert auf Ausbildung und ermöglicht ihren Azubis seit Jahren, ihr erlerntes Wissen fest zu vertiefen, indem sie dieses eigenständig in die Praxis umsetzen. Im Rahmen ihrer aktuellen Projektarbeit entschieden sich Ausbilder und Auszubildenden dieses Jahr, Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Gestartet wurde zur Leistungsschau im Haiterbacher Industriegebiet, bei der die Auszubildenden mit einem Tombola-Stand auf dem Gelände der Infinex Group vertreten waren.
Dabei haben die Azubis nicht nur den Stand eigenständig konzipiert, gebaut und betreut, sondern im Vorfeld die Geschenke von Firmen organisiert, welche am Leistungsschau-Stand verlost wurden. Auch die Wahl der Vereinigung, der sie den Erlös zukommen lassen wollen, haben sich die Azubis nicht leichtgemacht. Nachdem sie sich ausführlich über unterschiedliche Vereinigungen und deren Projekte informierten, entschieden sie sich schließlich für „Von Mensch zu Mensch, Empfingen e.V.“
Der sich ausschließlich über Spenden finanzierende Verein unterstützt unter anderem den Tübinger Verein „Clowns im Dienst e.V.“, welche in Krankenhäusern sowie Pflegeheimen für kranke Kinder und alte Menschen spielen. Die beiden gemeinnützigen Vereine haben ihre gemeinsame Aktion „Frühlingslachen“ ins Leben gerufen, bei der die ehrenamtlichen Clowns im kommenden Frühjahr den Menschen mit Freude, Heiterkeit und Lachen fröhliche Lichtblicke schenken.
Die erfolgreiche Tombola-Aktion der Azubis blieb auch bei den anderen Mitarbeitern der Infinex Group nicht unbeachtet und so wurde die Spendenaktion alsbald auf das ganze Unternehmen ausgeweitet. Geschäftsführer Martin Hartl war so begeistert vom Engagement seiner Belegschaft, dass er spontan entschied, den gesammelten Spendenbetrag zu verdoppeln.




Doris Horschig-Ladenburger | 2018

Eine Mutter bedankt sich hier beim Verein „Von Mensch zu Mensch“. Sie schreibt:

Unser Fabian ist jetzt 3 Jahre alt und hat Trisomie 21. Schon im Alter von wenigen Monaten wurde uns von den Ärzten bescheinigt, dass Schwimmen zur 'Bekämpfung' der Muskel Hypotonie (eines der Merkmale von Trisomie 21) sehr förderlich sei.
Die Krankenkasse hat uns eine Unterstützung in Bezug auf die Kostenübernahme hierzu verweigert ("...Kurskonzept entspricht inhaltlich und methodisch nicht den vorgegebenen Qualitätskriterien" ... es ging hier um Baby- und Kleinkindschwimmen).

Und dann kam der Verein „Von Mensch zu Mensch" und hat ohne mit der Wimper zu zucken, ohne jegliche Bürokratie und achtfach auszufüllenden Formularen, die Kosten für fünf aufeinander folgende Schwimmkurse für unseren Fabian übernommen. Fabian liebt das Wasser und hatte super viel Spaß bei den Kursen - als positiver Nebeneffekt.
„Von Mensch zu Mensch" ist bei diesem Verein nicht nur ein Name, eine Phrase - es wird gelebt!.

Vielen Dank auf diesem Weg für Eure Unterstützung!




SÜDWEST PRESSE Neckar-Chronik | 27.10.2018 + 05.11.2018

20.000 Euro Spenden für einen Rollstuhl- Treppenlift

Der Verein „Von Mensch zu Mensch“ unterstützte eine Spendenaktion für den fünfjährigen Nevio Kaufmann aus Wiesenstetten. Initiiert hatte diese Katja Schmid für ihre Freundin Nina Klein-Wiele, Nevios Mutter.
Nun hatte die Bevölkerung Anfang November die Möglichkeit, diesen Rollstuhl-Lift anzuschauen.

Familie Nina Klein-Wiele, Christian Kaufmann und Nevio Kaufmann
Bild: Seidel
Beim Empfinger Verein „Von Mensch zu Mensch“ sind wir auf Menschen gestoßen, die mit großem Verständnis für unsere Situation, unkompliziert, aber nach klaren Regeln, helfen. Wir wurden bei der Finanzierung eines externen Treppenhauses unterstützt. Hier hat nun ein Rollstuhl-Plattformlift für unseren Sohn Nevio Platz. Somit gelangt er zukünftig in alle Stockwerke in unserem Haus.

Der Satz „ich hatte so viel Glück in meinem Leben, ich habe das Bedürfnis Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück haben“, ist uns hier begegnet und hat uns sehr beeindruckt!

Großen Dank für die Hilfe!
Familie Nina Klein-Wiele, Christian Kaufmann und Nevio Kaufmann

Das Bild zeigt Nina Klein-Wiele und Christian Kaufmann mit ihrem Sprössling Nevio in ihrem Garten in Empfingen-Wiesenstetten.

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